Titelbilder: Die bisherigen Dirigenten des Kammerorchesters

 

Fritz Axenfeld (1954 - 1964)

 

Friedrich Wilhelm Seifert (1964 - 1969)

 

Hartmut Augustin (1969 - 1974)

 

Lilo Brettschneider (1974 - 1996)

 

Günther Leue (Gründer)

Vom "Instru” zum Kammerorchester

Ein 1954 vom Wolfenbütteler Violinpädagogen Günter Leue aus seinen Schülerinnen und Schülern zusammengestelltes Ensemble kann als Keimzelle des Kammerorchesters Wolfenbüttel angesehen werden. Allerdings wird als Gründungsdatum erst das Jahr 1962 aufgefasst, in dem dieses Ensemble sich den Namen „Wolfenbütteler Instrumentalkreis” gibt.

Unter den Dirigenten Fritz Axenfeld (bis 1964), Friedrich Wilhelm Seifert (bis 1969) und Hartmut Augustin (bis 1974) macht sich der „Instru”, wie das Ensemble von seinen Mitgliedern liebevoll genannt wird, in der Stadt Wolfenbüttel und der näheren Umgebung einen Namen, zunächst durch zahlreiche Auftritte mit verschiedenen Chören, dann auch durch Konzerte mit vollständig eigenen Programmen. Das Orchester wächst – seit Mitte der 60er Jahre nehmen in zunehmendem Maße auch Erwachsene an den Proben und Konzerten teil – und weitet seine Konzerttätigkeit systematisch aus.

Mit der Übernahme der musikalischen Leitung durch die Wolfenbütteler Geigerin Lilo Brettschneider im Jahr 1974 beginnt eine Ära, die zunächst gekennzeichnet ist durch eine vollständige Etablierung des Orchesters im kulturellen Leben Wolfenbüttels, durch eine deutliche Ausweitung des Repertoires bis hinein in den sinfonischen Bereich, ermöglicht durch die Verpflichtung von zusätzlichen, nicht zur Stammbesetzung gehörenden Bläsern aus dem Umfeld des Orchesters oder vom Staatsorchester Braunschweig sowie durch viele große Konzerte mit z. T. namhaften Solisten, wie Michael Goldstein (Violine), Alan Speer (Klavier) oder im Jahre 1988 mit dem jungen Thomas Quasthoff (Bariton).

Konzert im Lessingtheater 1987 (Foto: Wolfgang Lange)

Im Jahre 1980 etabliert sich der Instrumentalkreis als eingetragener und gemeinnützig anerkannter Verein, was ihm auch mittel- und langfristig die finanzielle Unterstützung der Stadt und des Landkreises Wolfenbüttel sichert, die zur Finanzierung der großen Konzertvorhaben auch heute noch dringend benötigt wird.

Im September 1996 wird Lilo Brettschneider mit einem Konzert  in St. Trinitatis als Dirigentin verabschiedet, bis heute ist sie Ehrenmitglied des Orchesters.

 

Ihre Nachfolge als musikalischer Leiter des Orchesters tritt zu Beginn des Jahres 1997 der Braunschweiger Schulmusiker Rainer Hertrampf an, der nach einem Bewerbungsverfahren mit jeweils zwei Probedirigaten der drei Bewerber von den Orchestermitgliedern mehrheitlich in dieses Amt gewählt wird. In die ersten Jahre seiner Amtszeit fallen intensiv geführte Diskussionen um eine Umbenennung des Orchesters. Der Tatsache, dass es nach fast vierzigjährigem Bestehen den Status eines „Instrumentalkreises” längst überwunden hat, wird letztlich im Jahr 1999 durch die Umbenennung in „Kammerorchester Wolfenbüttel” Rechnung getragen.

 

Juli 2002

Die folgenden Jahre sind gekennzeichnet durch eine Ausweitung des Repertoires vor allem im Bereich der Romantik, aber auch der Klassik (z. B. J. Haydns „Sturm und Drang”-Sinfonien) und der Moderne (z. B. Minimal Music). Ein neuer Programmtyp wird eingeführt: Werkfolgen, die einen inhaltlich-thematischen Zusammenhang aufweisen (z. B. Sommer 2007: „Auf den Spuren Don Quixotes”)  oder Werkfolgen unter einem regionalen Motto, z. B. Konzerte mit Werken ausschließlich skandinavischer, ungarischer, italienischer oder böhmischer Komponisten.

Das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist auch geprägt durch eine Reihe sehr erlebnis- und musikalisch erfolgreicher Konzertreisen. Diese Reisen führen das Orchester in den Jahren 2000, 2003 und 2009 nach Bautzen. Unvergessen für alle Teilnehmer bleibt sicherlich das sehr emotionale Konzert zur 10. Wiederkehr des Tages der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2003 im Barockschloss Rammenau.

Konzert zum Tag der Deutschen Einheit 2003, Barockschloss Rammenau

Einen Höhepunkt in der Geschichte des Orchesters stellt sicherlich auch die Rom-Reise im Oktober 2005 dar.

Rom, Oktober 2005

Im Februar 2012 konnte das Orchester dann sein 50jähriges Bestehen mit einem großen Festkonzert in der Trinitatiskirche zu Wolfenbüttel feiern.

Probenfoto Februar 2012 (Probe für das Jubiläumskonzert)

Termine 2017/18

Jeden Montag (20.00 - 22.00)

Wöchentliche Proben

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25.6. - 31.7.17: Probenpause (Sommerferien)

 

7.8.17:  erste Probe nach den Sommerferien

 

2.10./9.10.17: Probenpause (Herbstferien)

 

18.12.: Probe, anschl. interne Weihnachtsfeier

 

25.12./1.1.18: Probenpause (Weihnachtsferien)

 

8.1.18: erste Probe im neuen Jahr 2018

 

23.2.18: Hauptprobe

 

24.2.18: Generalprobe

 

25.2.18: Winterkonzert

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© Kammerorchester Wolfenbüttel